Online-Marketing: 7 Taktiken für kleine Unternehmen

Aktualisiert: 27. Feb.


Online Marketing für kleine Unternehmen

Kleine Unternehmen hinken in Sachen digitale Strategie auch 2022 noch immer hinterher. Das betrifft eben auch die digitalen Vertriebsstrategien.


Aber wie kann das sein?


Gerade kleinere Unternehmen haben Probleme damit, ihren Online-Auftritt ordentlich aufzubauen. Schuld daran sind in den meisten Fällen:

  • zu wenig Zeit

  • zu wenig Geld

Wir sind noch mitten in der Entwicklung unseres Prototyps, daher können wir dir noch keine fertige Lösung für dieses Problem präsentieren – aber nächstes Jahr ist es dann so weit.


In der Zwischenzeit haben wir für dich diesen Blogbeitrag verfasst: Du findest hier 7 Taktiken, mit denen auch kleine Unternehmen gute Erfolge im Online-Marketing erzielen können.


Hier alle sieben Taktiken im Überblick – und zum durchklicken:

  1. Die eigene Website aufbauen

  2. Den Google-My-Business-Eintrag erstellen

  3. Einen Blog anfangen

  4. Newsletter verschicken

  5. Lead-Magneten nutzen

  6. In Facebook-Gruppen aktiv werden

  7. Das eigene B2B-Netzwerk ausbauen

Aber woran scheitern die meisten kleinen Unternehmen?

Der größte Fehler, den kleine Unternehmen beim Online-Marketing machen, ist gar nicht erst damit anzufangen. Häufig geschieht das aus Angst, etwas falsch zu machen und so die ohnehin knappen Ressourcen zu verschwenden.


Aber keine Sorge, wenn du mit Plan und Strategie an die Sache herangehst, kannst du auch mit vergleichsweise kleinen Maßnahmen tolle Erfolge erzielen.


Wichtig im ersten Schritt ist allerdings nicht einfach drauf loszufeuern, sondern mit einem ordentlichen Konzept ins Rennen zu gehen. Du solltest zumindest wissen, welche Ziele du verfolgen möchtest und wer deine Zielgruppe eigentlich genau ist.


Nur so kannst du dann die passenden Kanäle und Maßnahmen für dein Online-Marketing umsetzen.


Worauf du bei der Erstellung eines Online-Marketing-Konzepts achten solltest, kannst du in unserem Beitrag unter diesem Link nachlesen: Tipps zur Konzepterstellung für Online-Marketing: Auf diese 5 Punkte solltest du achten


Taktik #1: Die eigene Website aufbauen

Die eigene Website sollte prinzipiell die Basis deiner Online-Marketing-Strategie sein.


Mit deiner eigenen Website schaffst du dir deine eigene Web-Präsenz. Also deinen eigenen Ort im Internet, auf dem du bestimmen darfst. 😉


Das bedeutet, dass du bestimmst, welche Inhalte zu sehen sind. Du bestimmst, wie deine Website aufgebaut ist, damit deine Zielgruppe und deine Geschäftspartner am meisten damit anfangen können.


Die Website ist somit auch die Basis für deinen digitalen Unternehmensauftritt. Sie muss nicht unbedingt große sein, aber sauber aufgesetzt und mit ordentlicher Struktur und Inhalten, die deine Zielgruppe auch wirklich sehen mag – auch wenn’s nur ein One-Pager ist.


Taktik #2: Den Google-My-Business-Eintrag erstellen

Egal, ob du nun ein Ladengeschäft oder ein Dienstleistungs-Unternehmen hast, ein sauberer Google-My-Business-Eintrag gehört heute zum guten Ton in der digitalen Verkaufsstrategie.


Damit steigerst du nämlich die Auffindbarkeit auf Google enorm – selbst wenn du keine große SEO-Website hast.


Das Unternehmensprofil auf Google ist kostenlos und du wirst damit leichter über die Google-Suche gefunden. Hier kannst du die gleich deinen eigenen Eintrag erstellen: https://www.google.com/intl/de_at/business/


Taktik #3: Einen Blog anfangen

Ein Blog bietet so vielseitige Vorteile im Online-Marketing:

  1. Mit einem Blog kannst du verschiedene Content-Formate im Internet veröffentlichen: Video, Audio, Text und Bild

  2. Du kannst Einblicke in dein Unternehmen gewähren und so eine Bindung zu deiner Zielgruppe aufbauen.

  3. Indem du über deinen Blog Expertenwissen teilst, kannst du Vertrauen bei den Menschen aus deiner Zielgruppe aufbauen – weit weg von penetranten Verkaufsgesprächen.

  4. Selbst wenn du nur eine kleine Website hast, kannst du mit einem Blog, auf dem relevante Themen behandelt werden, deine Google-Reichweite erhöhen und dein Ranking verbessern.

  5. Deinen Blog kannst du auch gleich als Schaltzentrale für dein Social-Media-Marketing oder deine Newsletter-Aussendung verwenden.

Und das Praktische daran: Du brauchst nur einen Blogpost schreiben und kannst diesen über viele verschiedene Kanäle im Internet verbreiten.


Ein Blog ist die ideale Basis, um aus den verschiedenen Kanälen im Internet Interessenten auf deine Website zu holen – dort kannst du dann echte Anfragen daraus machen.


Taktik #4: Newsletter verschicken

Für die Versendung von Newslettern gibt es wieder ganz viele verschiedene Möglichkeiten:

  1. Newsletter „händisch“ ausschicken

  2. Newsletter-Kampagnen

  3. Newsletter-Automationen

  4. usw.

Für kleine Unternehmen ist sicher der „händische“ Versand sinnvoll. Das bedeutet, du sendest einen Newsletter an deine Empfängerliste aus, wenn du gerade ein passendes Thema hast.


Du kannst einen Newsletter aber auch automatisiert ausschicken. Die meisten Tools haben diese Funktion im Basispaket integriert. Dabei bekommen die Empfänger vorgefertigte E-Mails in einem bestimmten Abstand zugeschickt. Das macht zum Beispiel dann Sinn, wenn du einen Blog mit vielen relevanten Beiträgen hast. So braucht kein Abonnent mehr einen Beitrag verpassen.


Newsletter-Kampagnen bieten sich dann an, wenn du gerade ein spezielles Angebot hast. Das kann auch ein Gewinnspiel, ein Event oder sonst ein Ereignis sein.


Aber wie bekommst du deine E-Mail-Liste voll?

  • E-Mail-Adressen selbst eintragen (natürlich die Empfänger vorher um Erlaubnis fragen)

  • Anmeldefeld auf der Website implementieren

  • Einen sogenannten Lead-Magneten kreieren

Was das letzte genau ist, erklären wir dir im nächsten Absatz…


Taktik #5: Lead-Magneten nutzen

Für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing brauchst du eine große E-Mail-Liste (= Liste deiner Newsletter-Empfänger).


Um solche eine E-Mail-Liste zu füllen, kannst du einen sogenannten Lead-Magneten einsetzen. Das sind Content-Produkte, die einem Interessenten im Austausch gegen seine E-Mail-Adresse angeboten werden kann.


Diese Content-Produkte sind Downloads wie Whitepaper, Checklisten, Ratgeber, Studien und Ähnliches. Mir geht’s immer so, wenn ich Studien für die Weiterentwicklung unserer Software suche und downloaden will, muss ich meist auch meine Mailadresse eintragen. Das mach ich aber dann gern, weil ich ja auch etwas dafür bekomme.


Und das ist der springende Punkt: Biete deiner Zielgruppe einen Inhalt, den sie wirklich brauchen kann, der ihr weiter hilft.


Taktik #6: In Facebook-Gruppen aktiv werden

Facebook-Gruppen bieten dir eine tolle Möglichkeit, um deine eigene Community aufzubauen. Und das geht egal, in welcher Branche, du musst nur authentisch und ehrlich sein.


Hier ein Beispiel: Als ich noch in Graz lebte, war ich Patientin bei einer privaten Allgemeinmedizinerin, die sich unter anderem auf Sportmedizin und TCM spezialisiert hat.


Sie hat selbst eine Facebook-Gruppe gegründet, in der die Teilnehmer sie einfach so um Rat fragen konnten. Bitte jetzt nichts Falsches denken: Sie hat dort keine Ferndiagnosen gestellt oder Ähnliches. Sondern ist den Menschen einfach mit Rat und Tat zur Seite gestanden und hat auch an Kollegen weiter vermittelt.


Und das aus reiner Liebe zu ihrem Beruf. Ihr ging es nicht darum, dort eine Verkaufsmaschine aufzubauen und viele neue Patienten abzustauben. Sie wollte den Leuten damit helfen.


Und genau das ist das Erfolgsrezept: Versuche nicht dein Produkt oder deine Dienstleistung mit Ach und Krach zu verkaufen! Sei da für deine Zielgruppe und sei Teil der Community. So baust du Verbauen auf und bist ein ehrlicher, offener Ansprechpartner, an den man sich erinnern wird.


Taktik #7: Das eigene B2B-Netzwerk ausbauen

So ziemlich jeder Unternehmer und jede Unternehmerin braucht Geschäftskontakte. Warum diese nicht auf Social Media finden?


Die Rede ist jetzt nicht von TikTok und Instagram, sondern eher von Business-Netzwerken wie LinedIn. Ja, auch hier sprechen wir von Social-Media!


Um dein B2B-Netzwerk aufzubauen, kannst du zum Beispiel an Fachgruppendiskussionen teilnehmen. Poste auch gern selbst Beiträge zu relevanten Themen und entfacht selbst die Diskussion. Dafür eigenen sich LinkedIn hervorragend.


Suche auch aktiv den Kontakt zu möglichen Projektpartnern. Trau dich, diese proaktiv anzuschreiben und Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Aber Achtung: Nicht aufdringlich sein!


Zeige Interesse und sei ehrlich! Dann kommen die Kontakte meist ganz von selbst.


Unser Fazit:

Alleine wenn es um die Ressourcen geht, haben es kleine Unternehmen sicher oft schwer, ihre eigene digitale Vertriebsstrategie aufzubauen und umzusetzen.


Das heißt aber nicht, dass du dir als kleiner Unternehmer die Hände gebunden sind! Ganz im Gegenteil! Es gibt so viele Möglichkeiten, die du umsetzen und für dein Unternehmen nutzen kannst.


Hier haben wir dir nur sieben davon genannt – quasi die Basics unserer Ansicht nach. Es gibt noch viele andere, die du genau auf dein Unternehmen und deine Möglichkeiten anpassen kannst. Nur wenn wir sie alle aufgelistet hätten, wärst du übermorgen noch nicht mit dem Lesen fertig.


Falls du dich nicht ganz alleine damit auseinandersetzen magst und noch ein bisschen Geduld hast, kannst du ja bald Testkunde unserer Software werden. Sie wird dir dabei helfen, deine Online-Strategie zu entwickeln und mit guter Performance umzusetzen.


Hier kannst du nachverfolgen, wie weit wir schon sind und wann es mit dem Testen losgehen kann: Unser Zeitplan


Uns solltest du in der Zwischenzeit Fragen haben, melde dich gerne unverbindlich bei uns unter hallo@wiasano.com


Wir freuen uns von dir zu hören,

dein wiasano-Team


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